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Satzung als pdf zum Download (vom 19. März 2015)

DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR PHOTOGRAMMETRIE, FERNERKUNDUNG UND GEOINFORMATION (DGPF) e.V.

Satzung

Stand: 19. März 2015

I Rechtsform und Zweck der Gesellschaft

§ 1

Die Deutsche Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation (DGPF) e.V. ist ein eingetragener Verein und hat ihren Sitz in München. Sie wurde am 9. November 1949 in das Vereinsregister des Amtsgerichts München, Registergericht, unter Band 39 Nr. 77 eingetragen. Die DGPF ist Mitglied der Internationalen Gesellschaft für Photogrammetrie und Fernerkundung.

§ 2

Die Gesellschaft will die Photogrammetrie, die Fernerkundung sowie das Geoinformationswesen pflegen, deren Vervollkommnung, Verbreitung und Geltung fördern, zur Anwendung in den verschiedenen Zweigen der Wissenschaft, Kunst und Technik beitragen und Erfahrungen austauschen.Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts »Steuerbegünstigte Zwecke« der Abgabenordnung. Sie ist selbstlos tätig und erstrebt keinerlei Gewinn.

Die Mittel der Gesellschaft dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln der Gesellschaft. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Gesellschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

II  Mittel zum Erreichen des Gesellschaftszweckes

§ 3

Der Zweck der Gesellschaft soll erreicht werden durch:

a) Tagungen und Sitzungen;

b) Abhalten von fachwissenschaftlichen und aufklärenden Vorträgen;

c) Einrichtung und Unterstützung von fachspezifischen Arbeitskreisen;

d) Unterstützung von fachrelevanten Veranstaltungen;

e) Herausgabe einer Zeitschrift mit Fachaufsätzen, Berichten, Schrifttumsnachrichten und Mitteilungen der Gesellschaft sowie anderer Veröffentlichungen;

f) Austausch von Druckschriften und Mitteilungen mit anderen wissenschaftlichen Gesellschaften;

g) Anregungen zur Förderung der Ausbildung an den wissenschaftlichen und technischen Ausbildungsstätten;

h) Korporative Mitgliedschaft in Fachorganisationen.

Zur Absicherung der Kontinuität der Herausgabe der Zeitschrift bildet die Gesellschaft eine zweckgebundene Rücklage bis zur Höhe der doppelten Jahreskosten der Zeitschrift.

III  Mitgliedschaft

§ 4

Die Mitglieder sind entweder Einzelmitglieder oder korporative Mitglieder. Mitglied können alle volljährigen Interessenten, Fachleute und Freunde der Photogrammetrie, der Fernerkundung und des Geoinformationswesens sowie korporative Rechtspersonen werden. Wer Mitglied werden will, hat seine Aufnahme schriftlich zu beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand, der seinen Beschluss dem Antragsteller bekannt gibt. Der Vorstand ist nicht verpflichtet, Gründe für seine Entscheidung bekannt zu geben. Bei einem Mitglied, das mit seinen Zahlungsverpflichtungen länger als ein Jahr im Rückstand ist, ruhen die Verpflichtungen der Gesellschaft. Persönlichkeiten, die sich besondere Verdienste um die Photogrammetrie, die Fernerkundung und das Geoinformationswesen oder um die Gesellschaft erworben haben, können auf Beschluss einer Mitgliederversammlung durch den Präsidenten der Gesellschaft zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Der Beschluss ist mit mindestens Dreiviertelmehrheit der bei der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder zu fassen. Ehrenmitglieder genießen sämtliche Mitgliedsrechte, sind jedoch von der Beitragspflicht befreit. Ferner kann die Mitgliederversammlung einen Ehrenpräsidenten der Gesellschaft ernennen. Einzelne Persönlichkeiten, auf deren Zugehörigkeit zur Gesellschaft Wert gelegt wird, können vom Vorstand um Annahme der Mitgliedschaft gebeten werden. Sie werden bei ihrer Zustimmung Mitglied der Gesellschaft und sind von der Beitragspflicht befreit. Einzelmitglieder, welche als einmaligen Beitrag mindestens das Fünfundzwanzig-Fache des zur Zeit der Zahlung für Einzelmitglieder festgesetzten vollen Jahresbeitrages stiften, gelten als Förderer der Gesellschaft. Sie genießen alle Mitgliedsrechte, sind jedoch von weiteren Beitragszahlungen befreit.

§ 5

Die Mitgliedschaft erlischt bei freiwilligem Austritt. Dieser muss dem Präsidenten der Gesellschaft schriftlich erklärt werden und ist nur zum Ablauf eines Kalenderjahres zulässig. Die Mitgliedschaft erlischt durch Ausschluss. Ein Mitglied kann von der Gesellschaft ausgeschlossen werden, wenn es durch sein Verhalten das Ansehen der Gesellschaft schädigt oder ihren Interessen entgegenarbeitet. Dem Auszuschließenden ist befristete Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. Der Ausschluss erfolgt durch Beschluss des Vorstandes, der von der nächsten Mitgliederversammlung bestätigt werden muss. Bis dahin ist der Ausschluss bedingt wirksam. Die Mitgliedschaft erlischt durch Streichung aus den Listen der Gesellschaft. Die Streichung kann durch den Vorstand der Gesellschaft erfolgen, wenn das Mitglied zwei Jahre hindurch trotz mehrfacher Mahnung seinen Zahlungsverpflichtungen weder genügt, noch einen begründeten Antrag auf Stundung oder Herabsetzung seiner Verpflichtungen eingereicht hat. In begründeten Fällen kann der Präsident den Wiedereintritt in die Gesellschaft genehmigen.

Mit Austritt, Ausschluss oder Streichung erlischt jeder Anspruch aus der Mitgliedschaft, insbesondere jedes Recht auf das Vermögen der Gesellschaft, dagegen erlischt nicht die Verpflichtung zur Zahlung rückständiger Beiträge.

IV  Mitgliedsbeitrag

§ 6

Die Mitgliedsbeiträge sind bestimmt zur Bestreitung der Kosten, die aus der Tätigkeit der Gesellschaft gemäß § 3 und aus der Geschäftsordnung erwachsen. Die Höhe der Beiträge wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Der Vorstand kann auf begründeten Antrag Beiträge ermäßigen oder stunden. Der Mitgliedsbeitrag ist in voller Höhe bis zum Ablauf des ersten Monats an den Schatzmeister zu entrichten.

V  Vorstand, Geschäftsführung

§ 7

Der Vorstand der Gesellschaft besteht aus         

  • dem Präsidenten,
  •  dem Vizepräsidenten,
  • dem Sekretär,
  • dem Schatzmeister und
  • dem Hauptschriftleiter der Zeitschrift.

Sie sind Vorstand im Sinne von § 26 BGB. Die Gesellschaft wird durch zwei Mitglieder des Vorstands vertreten, darunter muss sich der Präsident oder der Vizepräsident befinden. Der Präsident ist für die Dauer seiner Amtszeit zugleich auch Vertreter der Gesellschaft bei der Internationalen Gesellschaft für Photogrammetrie und Fernerkundung.

Es können zwei Ämter in einer Person vereinigt werden, unter besonderen Umständen auch mehrere Ämter. Nach Bedarf können Beiräte bestellt werden. Der Präsident und auf seinen Vorschlag der Vizepräsident, der Sekretär, der Schatzmeister, der Hauptschriftleiter sowie die Beiräte werden von der ordentlichen Mitgliederversammlung gewählt. Wird während der laufenden Amtszeit die Stelle eines Vorstandsmitgliedes frei, so hat der Präsident oder der Vizepräsident sie bis zur Mitgliederversammlung neu zu besetzen.

§ 8

Für die Amtszeit des Vorstandes hat die Mitgliederversammlung zwei Kassenprüfer sowie einen oder zwei Vertreter zu bestellen, ohne deren Bericht nicht über die Entlastung des Vorstandes entschieden werden kann.

§ 9

Der Hauptschriftleiter kann zur Unterstützung seiner Arbeit in Absprache mit dem Vorstand weitere Schriftleiter hinzuziehen.

§ 10

Zur Unterstützung des Vorstandes, insbesondere zur Vorbereitung und Durchführung von Mitgliederversammlungen und Zusammenkünften (§§ 17 und 18), kann der Präsident für größere örtliche Bereiche Obmänner ernennen. Die Obmänner können im Einverständnis mit dem Präsidenten jeweils einen Schriftführer ernennen und erforderlichenfalls zur Unterstützung ihrer Arbeit Ausschüsse aufstellen.

§ 11

Für die in den §§ 7 bis 10 genannten Stellen sind Einzelmitglieder wählbar. Sie sind ehrenamtlich tätig, erhalten jedoch ihre Barauslagen aus der Kasse der Gesellschaft vergütet. Größere Ausgaben sind dem Vorstand vorher anzuzeigen und von diesem zu genehmigen.

§ 12

Der Präsident bestimmt die Geschäftseinteilung des Vorstandes nach Anhören der übrigen Vorstandsmitglieder. Verträge, Urkunden und andere rechtsverbindliche Schriftstücke werden vom Präsidenten oder vom Vizepräsidenten gezeichnet. Laufenden Schriftwechsel, den ein Vorstandsmitglied gemäß der Geschäftseinteilung zu führen hat, zeichnet er selbständig mit seinem Namen. Sitzungen des Vorstandes werden vom Präsidenten oder, falls dieser verhindert ist, vom Vizepräsidenten einberufen. Für die Beschlussfassung gelten die Bestimmungen über die Mitgliederversammlung entsprechend. Über die Sitzungen des Vorstandes ist eine Niederschrift anzufertigen und vom Präsidenten und vom Sekretär zu unterzeichnen.  

§ 13

Der Präsident entscheidet über die Ausgabe von Druckschriften. Über grundsätzliche Fragen, die die Ausgabe von Druckschriften betreffen, sind nach Möglichkeit alle Vorstandsmitglieder zu hören. Über die Ausgabe der Zeitschrift beschließt die Mitgliederversammlung. Die von der Gesellschaft herausgegebene Zeitschrift sowie andere Druckschriften werden den Mitgliedern kostenlos übersandt, und zwar auch korporativen Mitgliedern nur in je einem Stück. Welche Druckschriften den Mitgliedern zugehen, die ermäßigte Beiträge bezahlen (z.B. Studierende), bestimmt der Vorstand. Für die Lieferung zusätzlicher Stücke bestimmt der Vorstand den Preis der Druckschriften von Fall zu Fall.

VI  Mitgliederversammlung

§ 14

Die ordentliche Mitgliederversammlung ist etwa alle zwei Jahre, spätestens noch im Laufe des dritten Jahres seit der letzten ordentlichen Mitgliederversammlung einzuberufen. Die Einberufung erfolgt durch den Präsidenten. Außerdem kann der Vorstand außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen, wenn ihm dies notwendig erscheint. Auf Antrag von mindestens 1/10 der Mitglieder muss der Vorstand eine außerordentliche Mitgliederversammlung binnen acht Wochen einberufen. Ort und Zeit sowie Tagesordnung einer Mitgliederversammlung sind sämtlichen Mitgliedern spä­testens drei Wochen vorher durch besondere schriftliche Einladung mitzuteilen. Die Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlung hat mindestens folgende Punkte zu enthalten:

1. Geschäftsbericht des Vorstandes,
2. Geschäftsbericht des Schatzmeisters,
3. Bericht der Kassenprüfer,
4. Entlastung des Vorstandes,
5. Wahl des Präsidenten und der übrigen Mitglieder des Vorstandes,
6. Wahl der Kassenprüfer.

Anträge, die auf einer Mitgliederversammlung besprochen werden sollen, sind dem Präsidenten spätestens zwei Wochen vor dem Versammlungstermin schriftlich mitzuteilen. In Ausnahmefällen können verspätet oder während der Mitgliederversammlung gestellte Anträge im Einverständnis mit der Mitgliederversammlung beraten werden.

Außer den genannten Punkten der Tagesordnung bleiben der Entscheidung der Mitgliederversammlung vorbehalten:

Beschlüsse über

  • Höhe der Beiträge,
  • Satzungsänderungen,         
  • Wahl des Ehrenpräsidenten und derEhrenmitglieder,
  • Richtlinien für die Zeitschrift der Gesellschaft,
  • wichtige Angelegenheiten, die den Bestand der Gesellschaft berühren.

§ 15

Jede ordnungsmäßig einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst, mit Ausnahme von Satzungsänderungen sowie der Wahl des Ehrenpräsidenten und der Ehrenmitglieder, für die wenigstens eine Mehrheit von 3/4 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder nötig ist.Die stimmberechtigten korporativen und Einzelmitglieder haben gleichermaßen je eine Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Präsident.

§ 16

Der Präsident der Gesellschaft leitet die Mitgliederversammlung. Er kann wichtige Beschlüsse vom Vorstand zu ernennenden Ausschüssen zur Vorberatung übertragen und hat von dem Ergebnis dieser Vorbereitung den Mitgliedern vor oder in der Mitgliederversammlung Kenntnis zu geben.Während der Neuwahl des Präsidenten übernimmt ein vom Vorstand vorgeschlagenes, von der Versammlung bestätigtes Mitglied die Leitung der Wahlhandlung.Über den Verlauf der Mitgliederversammlung hat der Sekretär eine Niederschrift anzufertigen, die von ihm und dem Präsidenten zu zeichnen ist. Gefasste Beschlüsse sind wörtlich in die Niederschrift aufzunehmen.

Über den Verlauf der Mitgliederversammlung und über ihre Beschlüsse ist den Mitgliedern nach den Vorschriften des § 13 ein gedruckter Bericht zuzusenden.

VII  Veranstaltungen

§ 17

Es ist anzustreben, dass jährlich eine Wissenschaftlich-Technische Jahrestagung durchgeführt wird. Dabei sollen Ausstellungen von Arbeiten, Instrumenten usw., auch Besichtigungen von Instituten, Firmen und dgl. veranstaltet werden. Mitgliederversammlungen sollen im Rahmen der Jahrestagungen durchgeführt werden.

§ 18

Außer den Jahrestagungen sind Zusammenkünfte der Arbeitskreise anzustreben, um den zwanglosen Meinungsaustausch und das Interesse an der Photogrammetrie, der Fernerkundung sowie am Geoinformationswesen zu fördern.

Dem Präsidenten der Gesellschaft ist von derartigen Veranstaltungen so rechtzeitig Mitteilung zu machen, dass der Vorstand die Veranstaltung durch Überweisung von Material unterstützen, ihre weitere Bekanntgabe veranlassen und an ihr teilnehmen kann.

VIII  Auflösung der Gesellschaft

§ 19

Die Auflösung der Gesellschaft kann nur auf einer ordnungsgemäß hierzu einberufenen Mitgliederversammlung durch Beschluss von mindestens 4/5 der von stimmberechtigten Mitgliedern abgegebenen Stimmen erfolgen.Bei Auflösung oder Aufhebung der Gesellschaft oder bei Wegfall ihres bisherigen Zweckes fällt ihr Vereinsvermögen an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung zur Förderung der Wissenschaft und Forschung im Sinne dieser Satzung. Diesbezügliche Entscheidungen sind vor dem Inkrafttreten dem zuständigen Finanzamt mitzuteilen.

 

München, den 15. September 1949

gez. Finsterwalder

Der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Photogrammetrie


Satzungsänderung lt. Protokoll der Außerordentlichen Mitgliederversammlung vom 1. November 1983

gez. Prof. Dr. Hildebrandt

Der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Photogrammetrie und Fernerkundung e.V.


Satzungsänderung lt. Protokoll der Außerordentlichen Mitgliederversammlung vom 27. Oktober 1989 in Freiburg
gez. Prof. Dr.-Ing. Dorrer

Der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Photogrammetrie und Fernerkundung e.V.


Satzungsänderung lt. Protokoll der Ordentlichen Mitgliederversammlung vom 19. September 1996 in Oldenburg
gez. Prof. Dr.-Ing. Albertz

Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Photogrammetrie und Fernerkundung e.V.


Satzungsänderung lt. Protokoll der Ordentlichen Mitgliederversammlung vom 25. September 2002 in Neubrandenburg
gez. Dr. Komp

Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation (DGPF) e.V.


Satzungsänderung lt. Protokoll der Ordentlichen Mitgliederversammlung vom 12. September 2006 in Berlin-Adlershof
gez. Prof. Dr.-Ing. Luhmann

Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation (DGPF) e.V.

 

Satzungsänderung lt. Protokoll der Außerordentlichen Mitgliederversammlung vom 19. März 2015 in Köln

gez. Prof. Dr. Kolbe

Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation (DGPF) e.V.

 

Die Gesellschaft dient der Förderung, Pflege und dem Erfahrungsaustausch in Forschung, Entwicklung und Anwendung von Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformatik in den verschiedenen Zweigen der Wissenschaft, Gesellschaft und Technik.

Pflege und Förderung

  • der wissenschaftlichen und angewandten Photogrammetrie zur Lösung von Aufgaben im Vermessungswesen, in der Kartographie, im Bauwesen, im Bergbau, in der Automobil- und Luftfahrtindustrie, in der Medizintechnik und in anderen Gebieten zur berührungsfreien Vermessung;
  • der Fernerkundung und ihrer Anwendung in den Geowissenschaften, in der Land- und Forstwirtschaft, in der Landesplanung, im Umweltschutz, in der Archäologie u. a.;
  • der Geoinformatik und ihrer Anwendungsgebiete im geowissenschaftlichen Arbeitsbereich;
  • aller Techniken der Photogrammetrie und Fernerkundung zur Erfassung, Aufzeichnung, Verarbeitung und Darstellung von Bilddaten aus dem Nahbereich, dem Luftraum und dem Weltraum, insbesondere auch deren Einbindung in Raumbezogene Informationssysteme (GIS);
  • der Ausbildung an Hoch- und Fachhochschulen sowie der beruflichen Weiterbildung;
  • der Fortbildung ihrer Mitglieder durch Arbeitskreise, wissenschaftlich-technische Jahrestagungen und andere Veranstaltungen.
     

Fachwissenschaftliche Veröffentlichungen

  • Herausgabe der Zeitschrift Photogrammetrie - Fernerkundung -  Geoinformation (PFG);
  • Herausgabe von Tagungsbänden in gedruckter Form und auf Datenträger mit den Vorträgen  der wissenschaftlichen Jahrestagungen der Gesellschaft;
  • Veröffentlichung der Schriftenreihe Publikationen der Deutschen Gesellschaft für Photogrammetrie und Fernerkundung.
     

Erfahrungsaustausch und gegenseitige Anregungen

  • zwischen Wissenschaftlern und Praktikern;
  • durch Zusammenarbeit mit anderen Gesellschaften, Verbänden und Institutionen auf nationaler und internationaler Ebene;
  • durch interdisziplinäre Kooperation mit allen relevanten Fachgebieten;
  • durch Vergabe von nationalen und internationalen Preisen und Auszeichnungen

Im Jahr 1909 wurde in Jena die Gründung einer Gesellschaft für Photogrammetrie beschlossen, die 1911 ihre Arbeit aufnahm. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die DGPF unter dem Namen Deutsche Gesellschaft für Photogrammetrie am 15. September 1949 in München neugegründet. Am 1. November 1983 wurde sie in Deutschen Gesellschaft für Photogrammetrie und Fernerkundung e.V. umbenannt. Am 25. September 2002 wurde ihr schließlich durch die Aufnahme des Begriffs Geoinformation der heutige Name gegeben.

   

Zeittafel

  1909 In Jena beschließen Teilnehmer am Ferienkurs für Stereophotogrammetrie, eine Gesellschaft für Photogrammetrie zu gründen.
  1911 Die Gesellschaft nimmt als Sektion Deutschland der Internationalen Gesellschaft für Photogrammetrie ihre Tätigkeit auf.
  1926 In Berlin findet der 2. Internationale Kongress für Photogrammetrie statt. Aus diesem Anlass wird von der Gesellschaft erstmals die Zeitschrift Bildmessung und Luftbildwesen (BuL) herausgegeben. Sie ist weltweit die älteste Zeitschrift für Photogrammetrie.
  1927 Die Sektion Deutschland der Internationalen Gesellschaft für Photogrammetrie wird als Verein mit Sitz in Berlin gegründet und nimmt den Namen Deutsche Gesellschaft für Photogrammetrie an.
  1949 Die Deutsche Gesellschaft für Photogrammetrie e.V. (DGP) nimmt ihre Tätigkeit, die sie gegen Ende des Zweiten Weltkriegs aufgeben musste, wieder auf und wird in München als Verein eingetragen.
  1960 In Dresden wird die Gesellschaft für Photogrammetrie in der DDR (GfPh DDR) gegründet; 1988 wird sie erweitert in Gesellschaft für Photogrammetrie und Fernerkundung (GPF DDR).
  1976 Der Vereinsname wird zu Deutsche Gesellschaft für Photogrammetrie und Fernerkundung e.V. (DGPF) erweitert.
  1980 In Hamburg findet der 14. Internationale Kongress für Photogrammetrie statt. Die internationale Gesellschaft nimmt den Namen  Internationale Gesellschaft für Photogrammetrie und Fernerkundung (ISPRS) an. 
  1988 Die DGPF wird Trägergesellschaft (ab 1999 Mitglied) der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Mustererkennung (DAGM).
  1989 Die DGPF wird Trägergesellschaft der Alfred-Wegener-Stiftung (AWS).
  1990 Die GPF DDR wird aufgelöst; die meisten Mitglieder treten der DGPF bei.  Die Zeitschrift BuL wird in Zeitschrift für Photogrammetrie und Fernerkundung (ZPF) umbenannt. 
  1996 Die Gesellschaft erweitert ihre satzungsgemäßen Ziele um die Pflege des Geoinformationswesens.
  1997 Anstelle der ZPF gibt die Gesellschaft als offizielles Organ die Zeitschrift Photogrammetrie - Fernerkundung -  Geoinformation (PFG) heraus.
  2002 Der Name der Gesellschaft wird zu Deutsche Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und  Geoinformation e.V. (DGPF) erweitert.
  2002 Stiftung eines jährlich zu vergebenden dreigeteilten Nachwuchsförderpreises durch die DGPF (Urkunde, Preisgeld, 1 Jahr kostenloser Bezug der PFG), erstmalige Vergabe auf der Jahrestagung der DGPF 2003 in Bochum (siehe)
  2006 Erweiterte Stiftung des Nachwuchsförderpreises gemeinsam mit der österreichischen und schweizer Schwestergesellschaft OVG und SGPBF, Umbenennung in Nachwuchsförderpreis, erstmalige Vergabe auf der Dreiländertagung 2007 in Muttenz (siehe)
  2008 Errichtung der Stiftung Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation (PFGeo) mit Sitz in Münster

 

 

   

Mitgliederversammlungen und Jahrestagungen

Bericht

  1981 01. JT München-Neubiberg 19.–20. November 1981 BuL 50 (1982) S. 68
  1982 02. JT Köln 11.–12. Oktober 1982 BuL 51 (1983) S. 41–46, 81
  1983 03. JT Münster 02.–04. November 1983 BuL 52 (1984) S. 1–2
  1984 04. JT Karlsruhe 08.–10. Oktober 1984 BuL 53 (1985) S. 37–42
  1985 05. JT Berlin 13.–15. Mai 1985 BuL 53: 141–143
  1986 06. JT Bonn-Bad Godesberg 10.–12. November 1986 BuL 55:41–48
  1987 07. JT Friedrichshafen, Bodensee 12.–14. Oktober 1987 BuL 56: 2–5
  1988 08. JT Braunschweig 30. November – 02. Dezember 1988 BuL 57: 33–38
  1989 09. JT Freiburg i.Br. 25.-27. Oktober 1989 ZPF 58: 12–17
  1990 10. JT Darmstadt 17.–19. Oktober 1990 ZPF 59 (1):  VII–XVI
  1991 11. JT Köln 19.–21. September 1991 ZPF 60: 25–33
  1992 12. JT Jena 14.–17. Oktober 1992 ZPF 61: 19–29
  1993 13. JT Augsburg 15.–17. September 1993 ZPF 62: 2–10
  1994 14. JT Dresden 05.–07. Oktober 1994 ZPF 63: 52–61
  1995 15. JT Hannover 04.–06. Oktober 1995 ZPF 64: 24–35
  1996 16. JT Oldenburg 18.–20. September 1996 PFG 1997(1): 47–62
  1997 17. JT Frankfurt am Main 03.–05. September 1997 PFG 1998 (1): 41–62
  1998 18. JT München 14.–16. Oktober 1998 PFG 1999 (2): 127–145
  1999 19. JT Essen 13.–15. Oktober 1999 PFG 2000 (1): 49–63
  2000 20. JT Berlin 11.–13. Oktober 2000 PFG 2001 (1): 48–58
  2001 21. JT Konstanz 03.–06. September 2001 PFG 2001 (6): 435–448
  2002 22. JT Neubrandenburg 24.–26. September 2002 PFG 2002 (7): 469–485
  2003 23. JT Bochum 09.–11. September 2003 PFG 2003 (7): 529–551
  2004 24. JT Halle an der Saale 15.–17. September 2004 PFG 2004 (7): 569–593
  2005 25. JT Rostock 21.–23. September 2005 PFG 2005 (7): 541–564
  2006 26. JT Berlin-Adlershof 11.–13. September 2006 PFG 2006 (7): 549–568
  2007 27. JT Muttenz (Schweiz) 19.–21. Juni 2007 PFG 2007 (5): 355–379
  2008 28. JT Oldenburg 23.–26. April 2008 PFG 2008 (4): 277–293
  2009 29. JT Jena 24.–26. März 2009 PFG 2009 (4): 341–357
  2010 30. JT Wien 01.-03. Juli 2010 PFG
  2011 31. JT Mainz 13.-15. April 2011 PFG
  2012 32. JT Potsdam 14.-16. März 2012 PFG
  2013 33. JT Freiburg 26. Februar - 02. März 2013 PFG
  2014 34. JT Hamburg 26.–28. März 2014 PFG
  2015 35. JT Köln 16.–18. März 2015 PFG
  2016 36. JT Bern (Schweiz) 07.-09. Juni 2016 PFG

 

 Literatur:

  • Albertz J (2009) 100 Jahre Deutsche Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation e.V. Photogrammetrie, Fernerkundung, Geoinformation (PFG) 2009(6): 485–560
  • Belzner H (1984) 75 Jahre Förderung der Photogrammetrie – Ein Bericht über die Entwicklung der Deutschen
    Gesellschaft für Photogrammetrie und Fernerkundung von 1909 bis 1984
  • Schöler HH (1992) Photogrammetrie und Fernerkundung in der ehemaligen DDR. – Druckschrift der DGPF

 

 

Die Gesellschaft dient der Förderung, Pflege und dem Erfahrungsaustausch in Forschung, Entwicklung und Anwendung von Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformatik in den verschiedenen Zweigen der Wissenschaft, Gesellschaft und Technik.

Die Deutsche Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation (DGPF) e.V. ist als gemeinnütziger Verein unter den Nummer VR 4564 beim Amtsgericht München ins Vereinsregister eingetragen. Sie dient ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken im Sinne der §§ 51 ff. AO. Sie ist berechtigt, für Spenden, die dem Zweck der Gesellschaft dienen, entsprechende Spendenbestätigungen für steuerliche Zwecke auszustellen (Steuernummer: 143/212/60463 beim Finanzamt München-Körperschaften).

Anfragen dazu richten Sie bitte an den Schatzmeister (Adresse siehe Vorstand) oder an die Geschäftsstelle.