DGPF - Geoinformtik - Methoden

Geoinformatik - Methodik
Leitung: Prof. Dr. René Westerholt, Ass.-Prof. Dr. Franz-Benjamin Mocnik

Die Geoinformatik entwickelt Methoden zur Erfassung, Verwaltung, Analyse und Visualisierung raumbezogener Information. Sie liefert unter anderem wichtige Grundlagen für Geoinformationssysteme und Standortbasierte Dienste. Dadurch können einerseits Domänenexperten wie Stadtplaner in ihren Entscheidungsprozessen unterstützt werden. Anderseits wird Anwendern in Alltagssituationen geholfen – beispielsweise bei der Navigation in einem unbekannten Gebiet. Bei der Methodenentwicklung beziehen sich Geoinformatiker auf die Mathematik und Informatik, indem sie zum Beispiel neue statistische Verfahren und Algorithmen entwickeln. Aufgrund der stark ausgeprägten räumlichen Komponente von Geoinformation spielen geometrische Analyseverfahren eine wichtige Rolle, aber auch graphentheoretische Konzepte zur Analyse räumlicher Netze und wahrscheinlichkeitstheoretische Ansätze für den Umgang mit Unsicherheiten in der gegebenen Datengrundlage. Im Rahmen der DGPF arbeiten Geoinformatiker eng mit Photogrammetern und Fernerkundlern zusammen, wobei sie gemeinsame Grundlagen entwickeln.

 

 

 

 

 

 

DGPF / DGK Doktorandenkolloquium "GIMethods 2020"

Das diesjährige Doktorandenkolloquium des AK Methodik fokussiert auf raumzeitliche Analysen. Das Kolloquium soll den wissenschaftlichen Austausch zwischen jungen Wissenschaftlern auf dem interdisziplinären Gebiet der Geoinformatik anregen und fördern, wobei der Schwerpunkt auf denjenigen liegt, die sich auf methodologische Forschung konzentrieren. Es richtet sich an Doktorierende, die zum Austausch ihrer Erkenntnisse motiviert sind und auf der Suche nach Feedback und Diskussionen sind. Aus gegebenem Anlass findet das ursprünglich an der TU Dortmund geplante Kolloquium in diesem Jahr virtuell statt. Sollten Sie Interesse an einer Teilnahme ohne eigenen Vortrag haben, nehmen Sie gerne Kontakt mit den Arbeitskreisleitern auf.

 Arbeitsgebiete – Areas of activity

  • Integration von GIS und Bilddaten
  • Automation der GIS-Analyse
  • Erweiterung von GIS um dritte Dimension und Zeit
  • Amtliche Geo-Datenbestände
  • Datenintegration
  • Systeminteroperabilität und Standards für Datenzugriff und -austausch
  • Geodateninfrastrukturen
  • Neue Visualisierungstechniken
  • Automation in der kartographischen Generalisierung
  • Geodatenaggregation, -abstraktion und -interpretation
  • Mobile GIS
  • Integration von GIS und CA(A)D
  • Berücksichtigung von Unsicherheit und Unschärfe in GIS
  • Nutzung von GIS bei der Bild- und Laserdateninterpretation