MItteilungen

Termine

29.01.2019
Kommission 3D-Stadtmodelle und Special Interest Group 3D: Erste Web-Konferenz zur Gründung einer Arbeitsgruppe "Qualität von 3D-Stadtmodellen"
06.02.2019
18. Oldenburger 3D-Tage
20.02.2019
Dreiländertagung OVG - DGPF - SGPF 2019
07.05.2019
18. Internationales 3D-Forum Lindau 2019
18.09.2019
PIA19 & MRRS19 - Photogrammetric Image Analysis 2019

Arbeitskreisleitung

Arbeitsgebiete – Terms of Reference

  • Sensorkonzepte für Anwendungen in der Photogrammetrie und Fernerkundung auf unterschiedlichen Plattformen vom Satelliten bis hin zum Nahbereich
  • Kooperation mit den Anwendern/Datennutzern zur anwendungsbezogenen Optimierung der Sensorsysteme und Sensorkomponenten sowie zur Ableitung/Definition neuer Aufgabenstellungen für Sensorsysteme
  • Modellierung/Simulation der Sensoren und Aufnahmesysteme auch unter Berücksichtigung der Auswertealgorithmen zur Objekt- und der Dateninterpretation
  • Kalibrierung und Validierung von Sensorsystemen und erfassten Daten einschließlich der Dokumentation der jeweiligen Charakteristiken im Hinblick auf die vorgesehenen Anwendungen

 

Bericht von der Jahrestagung in München

Bei der 38. Wissenschaftlich-Technische Jahrestagung der DGPF an der TU München war der Arbeitskreis Sensoren und Plattformen mit einer Sitzung vertreten. Ein Schwerpunkt der Beiträge waren terrestrische Mobile Mapping Plattformen, die durch die zunehmende Verbreitung und Leistungsfähigkeit von Fahrerassistenzsystemen an Bedeutung gewinnen. Diese Anwendungen generieren einen erheblichen Bedarf an zu erfassenden Geodaten. Zum anderen entstehen in diesem sehr dynamischen Forschungsgebiet sehr leistungsfähige Methoden die auch für die automatisierte Geodatenerfassung von großem Interesse sind. Dies wurde unter anderem am Beispiel des Beitrags von A. Hanel deutlich, der die Verkehrszeichendetektion und -erkennung in Bildern mittels faltenden neuronalen Netzen vorstellte. Im zweiten Beitrag diskutierte B. Borgmann, Fraunhofer IOSB die fußgängerbezogene Informationsgewinnung zur Situationsanalyse mit einem mobilen Multisensorsystem, bei dem Daten mehrerer parallel eingesetzter LiDAR-Sensoren eingesetzt wurden. S. Busch vom Institut für Kartographie und Geoinformatik der Leibniz Universität Hannover stellte in seinem Beitrag „High Definition Mapping Using LiDAR Traced Trajectories“ ein Verfahren vor, das aus der Analyse von Fahrzeugtrajektorien, die durch mobiles LiDAR bestimmt werden die Erfassung von Fahrbahnen mit einer Genauigkeit weniger Zentimeter ermöglicht. Dass Mobile Mapping Anwendungen nicht nur in komplexen Stadtgebieten von Interesse sind zeigte schließlich der letzte Beitrag der Sitzung von H. Sardemann, TU Dresden zur Erfassung von Geometriedaten kleiner Flüsse mit einem unbemannten Wasserfahrzeug als Multisensor-Plattform. Dieses Wasserfahrzeug diente dabei als Multisensorplattform mit mobilem Laserscanner und 360° Kamera für die Kartierung über Wasser und einem Echolot für die Kartierung unter Wasser.

 

Neue Drohnenverordnung/Regulierung Deutschland

Im Jahr 2017 sind umfangreiche nationale Änderungen im Bereich der UAV-Regulierung in Kraft getreten. Die Modifizierung der Luftverkehrsordnung führte zu einem signifikanten Auftragsrückgang der Drohnenanwender. Für das aktuelle Jahr stehen weitere Novellierungen auch auf europäischer Ebene an. UAV-Interessensvertretungen und -Verbände versuchen die Anliegen der Mitglieder zu bündeln und so auch gestaltend auf die Regulierungen einzuwirken. Mitglieder des Arbeitskreises nehmen daher regelmäßig an den Treffen des Verbands UAV-DACH teil. Über die aktuellen Entwicklungen im Bereich der UAV-Regulierung informiert eine Pressemittteilung der UAV-DACH https://www.uavdach.org/?p=76681 und ein erster Bericht in der PFG 06/2017 https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2Fs41064-018-0041-8.pdf.

 

Norbert Haala, Stuttgart